Überlebenstechniken – ein Wochenende in der Wachau

von | Feb 24, 2020

Seminar Bushcraft & Survival

Ihr wollt Euch Fertigkeiten fürs Feuer machen, Shelter bauen, Erste Hilfe im Outback,…. aneignen oder Eure bestehenden verbessern – dann macht doch an unserem Bushcraft Wochenende mit.

Nächster Termin: 11./12. Juni 2020 in der Nähe von Krems

Nähere Information

Anmeldung 

Bushcraft – Leben in und mit der Natur

Was können wir denn überhaupt noch, wieviel Wissen ist verloren gegangen im Lauf der Entwicklung unserer Zivilisation? Sind wir fähig ohne unsere Technik ein paar Tage in der „Wildnis“ zu überleben?

Unser hauseigener Survival Spezialist Alex lud zu einem Bushcraft Seminar in die Wachau. Alex beschäftigt sich seit Jahren mit Überlebensstrategien und Basic-Werkzeugbau. Die Teilnehmer erlebten ein einzigartiges Wochenende inklusiver Übernachtung im selbstgebauten Unterstand.

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Essentiell für ein Überleben in der Wildnis sind Feuer, Wasser und Unterschlupf.

Diese 3 Punkte stehen auch ganz ober auf unserer TODO Liste.

Dauerfeuer – Kochfeuer – wärmendes Feuer – Signalfeuer

Im Zentrum unseres Lagerplatzes entstand das Dauerfeuer, “ das nicht ausgehen durfte. Das Kochfeuer soll nur kurz, dafür aber sehr heiß brennen, um so perfekt schnell schmackhafte Mahlzeiten zubereiten zu können.

Ein wärmendes Feuer, das einer Person dient die kalte Nacht zu überstehen, soll möglichst klein mit wenig Brennholz nahe am Mann die ganze Nacht brennen. Mittels Alufolie wird eine zusätzliche Wärmereflexion erzielt.

Wenn man auf externe Hilfe wartet ist die Vorbereitung eines Signalfeuers ganz wichtig. Dieses muss vielleicht mehrere Tage warten, bis es dann wenn nötig so rasch wie möglich entzündet werden kann. Dieses Feuer muss vor allem stark rauchen. Dazu benötigt man ein starkes kleines Feuer zum Zünden, viel Luft, die wir durch einen offenen Holzkasten rund herum schaffen und jede Menge Reisig.

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Ich habe Feuer gemacht!

Jetzt wissen wir welches Feuer wofür, das Feuer zu entzünden ist eine andere Geschichte und Bedarf ein wenig Übung. Vor allem ohne Feuerzeug und Benzin gehört schon einiges Geschick und die richtigen Materialien dazu.

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Ein Shelter für eine trockene Nacht

Danach ging es an den Bau der Unterstände, damit wir die Nacht warm und trocken überstehen konnten. Alle Teilnehmer bauten ihren eigenen Shelter. Der Naturshelter wird aus Holstämmen und Ästen gefertigt und mit Reisig abgedichtet. Auch als Bodenisolierung wird Reisig verwendet. Einfacher sind Planenshelter, für die man aber natürlich das nötige Equipment dabei haben muss.

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3 Tage ohne Trinken – 3 Wochen ohne Essen – wir wollen natürlich nicht solange mit der Versorgung warten.

Also ging es als  nächstes an die Wasserorganisation, nicht nur für die Trinkwasserversorgung, sondern auch für die Zubereitung einer Mahlzeit. Es wurde kurz durchbesprochen, wie man es aufbewahrt und trinkbar machen kann. Weil wir uns an diesem Wochenende nicht mit dem Fangen von Tieren beschäftigt haben, gab es diesmal eine vegetarische Mahlzeit. Aus frischen Brennnesseln wurde eine Suppe und Spinat zubereitet – eine einfache, aber köstliche Verpflegung, die sehr gut sättigt.

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Bei Temperaturen in der Nacht um den Gefrierpunkt ist eine Feuerwache unerläßich.

Nach dem anstrengenden Tagwerk haben sich alle auf den Sternenhimmel und die Nachtruhe gefreut. Im März ist das Feuer allerdings noch wirklich wichtig, um die Nacht gut zu überstehen. Damit es nicht ausgeht, aber sich auch kein Brand im trockenen Fichtenwald entwickelt, wurde abwechselnd Feuerwache gehalten.

Das Messer – der unentbehrliche Begleiter in der Wildnis

Der zweite Tag startete mit einem großartigen Sonnenaufgang, den wir durch die Fichtenwipfel genießen konnten. Den morgendlichen Elan haben wir für die kleine Messerkunde genutzt. Einfache Techniken zum Messerschleifen, aber auch das sichere Arbeiten mit einem Messer wurden geübt, sowie passende Messer für die jeweiligen Aufgaben ausgewählt.

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Eine Verletzung kann ohne richtige Versorgung tödlich sein.

Die Erste Hilfe im Outdoorbereich ist daher auch einer der wichtigsten Punkte , vor allem ohne Erste-Hilfe-Set mit einfachen Hilfsmitteln: verschiedene Kräuter wirken antibakteriell und werden als Paste bei blutigen Wunden verwendet. Die richtigen Blätter und geflochtenen Gräsern können den Verband ersetzen. Einen Bruch kann man mit Ästen entsprechend schienen und mit behelfsmäßigen Schnüren aus feinen Fichtenwurzeln befestigen.

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Die Feuerstelle muss vor dem Verlassen des Lagers komplett ausgetreten werden.

Nach diesem rudimentären Erste-Hilfe-Kurs haben wir unser Lager langsam wieder abgebaut. Alle Feuerstellen müssen gut versorgt werden, damit es zu keinem Brand kommt. Es einfach zuzuschütten und zu gehen ist keine Lösung. Die Wurzeln können nämlich weiterbrennen und im schlimmsten Fall einen Waldbrand auslösen!

Landschaft lesen lernen ist eine der Grundlagen, um sich in der Wildnis zurechtzufiden.

Zu guter Letzt haben wir daher die Kenntnisse der Wildnisnavigation erweitert. Durch Schrittezählen und Anpeilen mit Kompass kann man recht genau gewünschte Ziele auch ohne Karte erreichen. Aber auch ohne Hilfe des Kompass kann man aufgrund von Topografie herausfinden, wie man wieder in die Zivilisation kommt.

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Unsere Empfehlung:

Ihr wollt einmal ein paar Tage abseits der Zivilisation verbringen, und wisst nicht genau, was Ihr alles mitnehmen sollt. Vereinbart Euch einen Beratungstermin unter office@piskorz.at und lasst Euch über das richtige Equipment beraten.

Ihr wollt Euch Fertigkeiten fürs Feuer machen, Shelter bauen, Erste Hilfe im Outback,…. aneignen oder Eure bestehenden verbessern – dann macht doch an unserem Bushcraft Wochenende mit.

Nächster Termin: 11./12. Juli 2020 in der Nähe von Krems

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