Outdoorküche: Kochen unabhängig von Strom – Gas – Benzin

von | Mrz 17, 2020

Kochen unabhängig von Strom – Gas – Benzin

Der Trend zur Outdoorküche ist seit kurzem stark im Kommen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Einfach, geschmacklich einmalig, kocht sich „von selber“.
Im Sinne der Notfallvorsorge hat sie auch den Vorteil, dass ich weder von Strom, noch von Gas oder Benzin abhängig bin.

Was brauche ich dafür?

Gußeiserne Töpfe oder Pfannen, eine Feuerstelle, Holz oder Kohle. Und ein paar gute Rezepte, aber die gibt es bereits zur Genüge.
Die meisten Gerichte werden mit Ober- und Unterhitze zubereitet – der Topf steht in der Glut und auf dem Deckel wird ebenfalls die Kohle plaziert.

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Wo und wie kann ich eine Feuerstelle errichten?

Nicht jeder hat die Möglichkeit im eigenen Garten eine offene Feuerstelle zu errichten. Da kann man sich mit einer Feuerschale oder dem Artago von Petromax Abhilfe verschaffen. Im Artago kann man in der Schale mit Kohle Feuer machen und auf den Grillrost stelle ich den Feuertopf. Das kann ich natürlich auch am Campingplatz einsetzen.

Ist man etwas abseits von Infrastruktur unterwegs, in Ländern, wo man noch „frei“ stehen kann, ist es möglich auch eine offene Feuerstelle zu betreiben.
Unser Tipp, um keine häßlichen „nackten“ Flecken auf der Wiese zu hinterlassen: Rasenziegel ein wenig größer als die benötigte Feuerstelle ausstechen. Am nächsten Tag kann der Rasenziegel auf die vollständig ausgekühlte Feuerstelle gelegt werden. Und schon bald sieht man nicht einmal mehr den Rand vom Ausstechen.

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Das Geschirr

Das echte Gußeisen erkennt man sofort am Gewicht. Töpfe aus Aluguss sind wesentlich leichter, entsprechen aber nicht der Qualität des Gusseisens und auch der Geschmack der Speisen kommt nicht an das Original heran.

Feuertöpfe mit Standfüssen und Deckel mit 3 – 12 L eignen sich vor allem für einen saftigen Braten, zum Backen und Eintöpfe. Ob rund oder eckig ist Geschmacksache.
Aber auch in den Pfannen kann man Brot backen und Fleisch abbraten.

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Die Pflege

Nur mit einem weichen Schwamm oder Papier auswischen, kleine angebrannte Stellen nicht mit der Drahtbürste entfernen. Damit wird die Oberfläche zerkratzt und das Gusseisen beginn zu rosten. Nach ein paar Einsätzen mit einer fetten Pflegepasta oder Öl einfetten und im Backrohr bei 60o ca. 1 Stunde einziehen lassen.

Der Geschmack

Mit der Zeit entsteht im Geschirr eine Patina, die dann den Speisen einen einmaligen Geschmack verleiht.

Das Kochen – ein Rezept als Beispiel

  •  Den Braten am Tag vorher vorbereiten.
  • Das Fleisch einschneiden und in die Spalten je nach Geschmack Speck, Zwiebel, Käse hineinschlichten.
  • Beize anrichten und in einem geschlossenen Gefäß das Fleisch über Nacht ziehen lassen.
  • Am Boden des Topfes Zwiebelringe einlegen.
  • Den Braten hineinlegen und rundherum rohe, gesalzene Erdäpfel schlichten.
  • Topf in die Kohle stellen und Kohle auf den Deckel schlichten.
  • Die Bratzeit beträgt für das erste Kilo 1 Stunde für jedes weitere Kilo 45 Minuten.

Guten Appetit ! 

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Weitere köstliche Rezepte gibt es auch in dem Buch „Draußen Kochen“.

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